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 Boris

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AutorNachricht
Nummer 12

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BeitragThema: Boris    So Dez 13, 2015 10:40 pm



Boris



Allgemeines
"Free, wild and Young? Wohl eher eingesperrt, ausgelaugt und verängstigt."


✘ Geschlecht:
✘ Alter: 21
✘ Art: Ibitak
✘ Wohnort: Jubelstadt
✘ Beruf: Nun ja, er braucht ja auch irgendwie Geld, wobei er das eher auf nicht ganz so legalem Wege bekommt; Mondlichtschatten Mitglied?


Spieglein, Spieglein...
Hinter dem was du siehst, versteckt sich so viel mehr.


Man könnte ihn als recht auffallend beschreiben, sind das nicht aber alle Gijinkas? Jedenfalls aus Sicht der Menschen? Er sticht vermutlich aber am meisten durch seine Frisur hervor. Der Naturrothaarige färbte sich die Seiten rotbraun, nachdem er sie schön hatte kurz schneiden lassen. Nun hat er also einen Irokesenschnitt und wurde von den meisten damit wahrscheinlich schon komplett abgestempelt.  Auch der Rest seinen Auftretens passt vermutlich in das Bild, dass man sich von ihm gemacht hat. Er hat relativ helle Haut und da seine Haare ja sowieso schon rot sind, fallen auch seine Augen nicht sonderlich auf, die eben in die Richtung dieser Farbe gehen. Es ist mehr ein braun, das allerdings tatsächlich schon einen rötlichen Stich hat und damit nicht gerade freundlich wirkt. Aber das tut er auch eher weniger. Seine Augenbraue ist vernarbt, weshalb an manchen Stellen dort nichts mehr nachwächst. Es sind zwar nicht die Einzigen, die er hat, die meisten anderen jedoch, werden von seiner Kleidung die einen bestimmten Wiedererkennungswert hat, verdeckt. Auch verdeckt, wird alles ab seinem Nasenbein. Die relativ spitze aber breite Nase sieht man kaum, so wenig, wie den schmalen, aber fein geschwungenen Mund mit den blassen Lippen. Sein Kinn ist recht markant, weshalb man die Kanten unter dem ,zum teilweise Tuch umfunktionierten, Schal sehen kann. Dieser ist in der selben Farbe, wie das Gefieder eines Ibitaks, besitzt einen Reißverschluss, der sich einmal in der breite von oben nach unten zieht, aber stets geschlossen ist. An den Enden spaltet sich der Stoff und ist in einem helleren braun gefärbt, sodass es Flügeln ähnelt. In einem ähnlichen Ton ist seine Jacke gehalten, die ebenfalls einen fast immer geschlossenen Reißverschluss besitzt, allerdings ansonsten recht schlicht gehalten ist. An seiner braunen, lockeren Hosen hängen zwei rote Bändel, in der Nähe seiner Hosentaschen, in denen er oft seine Hände vergräbt.  Diese Hände allerdings sind von Handschuhen bedeckt, die wie angegossen passen und auffällige, rote, scharfe und kräftige Krallen besitzen, die seine größte Waffe sind. Von seiner Statur her, ist er eher schmal, wobei er kräftige Arme und Beine hat, aber deutlich eher in Geschwindigkeit punkten kann.


Das Innere
Schläger, Rüpel, Tunichtgut oder doch eher verlorene Seele, Ernsthaftigkeit, Ruhe und Schmerz?


Boris ist doch eigentlich so gestrickt, wie viele Leute. Zwei Gesichter, die mit einer Geschichte verbunden sind und sich trotzdem-oder gerade deswegen- so unterscheiden. Auf der einen Seite, wird Boris einem oftmals sehr nun ja... temperamentvoll auftreten. Lockere Haltung, betonte Ausstrahlung eines richtigen Schlägers, die schon von weitem ruft: Bleib bloß fern und verurteile mich! Der junge Mann provoziert gerne und scheint auf Streit aus zu sein, auf die meisten ist er eher schlecht zu sprechen, wirkt unsympathisch und findet auch meist die anderen genau so. "Huh!? Was glotzt du so?!", beschreibt sein Auftreten wohl schon recht gut. Sein allgemeines Austreten, denn da muss man wieder zwischen 'normalen Tätigkeiten' und 'Job' unterscheiden. Nun ist er nun mal ein junger Mann und deshalb sollte es doch eigentlich nicht so verwunderlich sein, dass er oft ein Auge auf weibliche Wesen wirft und dies auch nicht gerade unbemerkt tut. Ein Zwinkern hier, ein anzügliches Grinsen oder Kommentar da, Hauptsache nicht höflich und respektvoll. Sein Grinsen ist dabei oft verschlagen, wobei man dies nur erkennt, wenn er sein Tuch abgenommen hat, oder aber, man ist gut darin Gefühle und Ausdrücke alleine in den Augen zu lesen, denn dann hat man oft scheinbar relativ gute Karten bei ihm. Gerne verzieht er sein Gesicht so, dass er "angsteinflößend" wirkt, wobei dies meist eher daneben geht. Boris LIEBT oder LEBT das Auftreten als Straßenjunge, Schläger, Problemkind. Man kann ihn nicht selten dabei erwischen, wie er mal Alkohol trinkt, eine Zigarette raucht und diese auf den nahegelegenen Spielplatz oder Kindergarten wirft. Gesagt sein sollte jedoch, dass er eigentlich so viel ruhiger sein kann. Wirklich besorgt und still. Schlau- wenn auch eher hinterhältig- und eigentlich einfach nur verängstigt. Was würde passieren, wenn er nicht mehr in das Bild passt? Was wäre, wenn die Leute ihn nicht mehr meiden würden? Diese "Sorgen", die diesen eigentlich so ernsten und coolen Charakter verdecken. Zeigen tut er dies oft nur, wenn es um seine Geschäfte und Verhandlungen geht. Da wird er scheinbar plötzlich eine ganz andere, viel ernstere Person. Seine Geschäfte, wenn wir schon dabei sind, sind wohl kaum nette Nebenjobs bei Läden, sondern viel eher -nicht eher, sondern SIND- illegal. Das aber auch nicht in nur einem Abteil, er fährt lieber in ganz vielen verschiedenen. Und wenn er nicht weit mit dem Verhandeln kommt, da kann es gut mal passieren, dass er, so unfair wie er ist, einfach mal das Geld stiehlt und abhaut, oder die Ware, ohne irgendetwas dafür zu tun. Einholen dürfte schwer werden, da er nicht nur wirklich schnell ist, sondern eine enorm gute Ausdauer hat, weshalb es nicht schon selten vorgekommen ist, dass manche seiner "Kunden" mit leeren Händen nach Hause gegangen sind. Dumm ist er jedoch nicht. Er kann relativ gut einschätzen, wie viel Ärger es ihm bereiten würde mit einer Person oder Gruppe eine Auseinandersetzung in dieser Form anzuzetteln, weshalb er manchmal auch rechtzeitig nachgibt. Wie viele Leute jedoch, ist es nicht so, dass er sich wünscht, diese Art von Arbeit zu machen. Er steht relativ gleichgültig dazu, da er - wie schon angemerkt- scheinbar noch nie das Wort Fairness gehört hat und das in vielen Wegen zeigt. Viel lieber jedoch, würde der Ibitakjunge einen ordentlichen Job verrichten. Zugeben... will er das aber nicht, will in das Bild passen, dass man ihm gab und kennt den Weg aus diesem feurigen Labyrinth nicht heraus. Mal davon abgesehen, ist es nicht spannend, mit dieser Gefahr spielen zu können? Und noch ein Tipp für jeden, der einen Vertrag mit ihm macht: Denkt ja nicht, er würde Betrug selber nicht bemerken. Jede kleinste Bewegung wird von seinen guten Augen wahr genommen und mit seiner Schnelligkeit würde ich mir jeden Verrat mehrmals überlegen.  


Story
Auf der Straße aufgewachsen.


"Geboren: In Jubelstaat
Beruf der Eltern: Vater Müllabfuhr; Mutter arbeitslos
Art: Gijinka
"

So trug man es in die Akte ein, die nicht für lange Zeit so leer bleiben sollte. Was dort allerdings nicht stand, war in welchen Verhältnissen der Junge aufwachsen musste. Für ihn war es später, nach jedem verzweifelten Versuch sich mit Alkohol abzulenken, klar gewesen. Er wurde hier hineingeboren und das hatte seinen Grund. Er sollte eben nicht die vielen Möglichkeiten eines im Mittelstandlebenden Jungens in seinem Alter besitzen, für ihn gab es nur einen Weg. Und das war der selbe, für jeden, der hier wohnte. Aus welchem Grund auch immer die Familien hier gelandet waren, weil sie ihren Job verloren, das Geld zu viel Ausgaben, Boris wusste immer, dass es mehr als nur das war. Auffällig war für ihn doch, dass man nur Gijinkas hier vorfand und für ihn war das bald kein Zufall mehr. Boris Eltern arbeiteten zwar so viel sie konnten, doch seine Mutter wurde nach seiner Geburt zu schwach dafür und einem von der Müllabfuhr, wollte nun mal niemand eine Chance geben.

"Mum' bekomme ich auch so ein tolles Spielauto?" -"Nein" "Darf ich auch ein Eis haben?"-"Nicht heute" "Ich hab gehört wie sie über andere Städte geredet haben. Können wir mal dort einkaufen gehen?" -"Wir haben gerade keine Zeit" Das war alles, was er jedes Mal hörte, wenn er doch nur einmal einen Wunsch hatte. Warum gaben sie ihm nichts? Wollten sie etwa alles für sich behalten? Wie gemein! Das einzige Spielzeug, das er hatte war ein blödes Plüschhabitak, wegen dem er auf der Straße immer ausgelacht wurde. Er würde es nicht mehr mitnehmen, mit den Kindern auf dem Hof etwas weiter weg konnte man eh nicht spielen, die waren alle gemein. Aber Mutter sagte immer, dass die Leute hier nicht besser seien."

So dachte er als kleines Kind oft. Unfair, war es einfach. Doch umso älter der Junge wurde, umso mehr begriff er, dass das Leben nicht fair war. Und zwar am aller wenigsten für ihn. Langsam kristallisierte sich die Eigenschaft heraus, dass es ihm egal war, was man als "Fair" und was als "Unfair" bezeichnete. Gerade, wenn es die Kinder  von den guten Plätzen aus Jubelstadt waren, die doch nie wissen würden, was das Wort wirklich bedeutete. Boris und seine Familie allerdings schon.

"Ich bin froh, dass ich keine Schwester habe", meinte er eines Tages zu seiner Mutter. "Aber wieso das denn nicht, Boris? Es wäre doch sicher nett". Boris hatte eine Schwester gewollt, damit er sich um die kümmern konnte. Aber wenn er darüber nachdachte... "Ich will nicht, dass es meiner Schwester so schlecht geht, wie mir". Seine Mutter hatte aufgelacht. "Aber, aber. Uns geht es doch nicht schlecht-" "LÜGNER! Das sagen auch meine Freunde!" Er war lauter geworden, hatte mit einem Fuß aufgestampft, Tränen in den Augen. Er wusste-und das bei seinem Alter- dass seine Mutter log. Diese jedoch lachte nur schwach. "Woher willst du wissen, dass es kein Junge geworden wäre?" "Phillip hat es mir erzählt. Er meinte, wenn man selber ein Junge wäre, bekomme man immer eine Schwester". "Aber dann ist er der Lügner. Phillip ist der Hypnojunge? Ich weiß, dass er selber einen kleinen Bruder hat." Und lächelnd hatte sie ihm über das rote Haar gestrichen.

Phillip, ja, das war einer seiner drei Freunde. Des weiteren war da noch die Ampharosdame mit Namen Lisette, ein eigentlich schlaues Köpfchen, das auch einfach -so würden es die Leute aus dem Mittelstand wohl sagen- das falsche Umfeld hatte. Lüge, würde Boris behaupten, wieder einmal. Dazu zählte noch ein Tornuptojunge, Jack, der schon als Kind eher furchterregend wirkte. Kennengelernt hatten die vier sich im Viertel wo sie wohnten, auf der Straße. Nach und nach. Nur ging es vom Fangenspielen, zum Alkohol, zu Drogen, dem totalen Absturz. Aber wenigstens zusammen.

"Du gibst mir doch Recht, Bruder! Das hier ist aaalles Beschiss! Schau dir die ganzen Schnösel an, die einen großen Bogen um die Gegend machen!", war immer das gewesen, was er zu ihnen zu sagen gepflegt hatte. "Ja Mann!", war Phillips Antwort gewesen und auch die anderen beiden hatten eine ähnliche Meinung.  Und so beschlossen sie auch eines Tages einen Pakt zu schließen, der eigentlich hatte lange, lange Zeit halten sollen.

"Wir werden es diesen Arschlöchern zeigen! Wer wirklich das Sagen hat und werden ihnen ihren schönen, in Markenklamottenverpackten Hintern versohlen! Das Geld, in denen sie baden, werden sie verlieren und wir werden es bekommen!" Noch einen Schluck, Gehickse und zustimmendes Gejohle. "Ist euch aufgefallen, dass es IMMER Menschen sind, die diese Scheiße abziehen? Die meisten Gijinkas leben so wie wir! Die unterdrücken uns!"

Zugestimmt. Aber er war nicht gut in der Schule. Das waren sie alle nicht. Und keiner von ihnen würde einen guten Beruf bekommen, nachdem sie den Abschluss sicher hatten. Sie trennten sich nach einer Weile, denn Phillip kam nicht von den Drogen los, Jack verwickelte sich in zu viele Auseinandersetzungen mit der Polizei und Lisette lag jeden Abend wo anders herum, unfähig sich aufzurappeln. Und Boris, der selber erwachsener geworden war, seiner Eltern wegen, der kam mit ihnen nicht mehr so gut klar. Und er versuchte sogar einen richtigen Job zu bekommen, aber sein Aussehen schreckte ab. Seine Noten waren zu schlecht. Jeder schien schon einmal von der Gegen gehört zu haben, aus der er kam. "Nichts als Tunichtgute", bekam er oft zu hören. Immer von den selben, ekelhaften Menschen. Aber sie hatten wohl doch recht. Es war seine Bestimmung, weiter auf illegalem Wege Geld zu beschaffen, auf der Straße zu leben, zu rauchen und zu trinken und einfach kein Leben zu führen, wie er es sich eigentlich immer erhofft hatte. Als er noch klein war. Die Welt noch nicht kannte.


Familie & Bekannte: ✘ Vater: Manuel, 46, Müllabfuhr, Jubelstadt
✘ Mutter: Susanne, 48, arbeitslos, Jubelstadt
✘ Geschwister: keine
✘ Freunde:keine
✘ ehemalige Freunde: Jack, 22, unbekannt, unbekannt
Lisette, 20, unbekannt, unbekannt
Phillip, 21, unbekannt, unbekannt

Spoiler:
 
✘ Feinde: Wohl jeder, den er schon einmal übers Ohr gehauen hat, Menschen, reiche Leute



Das Wesen in dir
Ibitak


✘ Fähigkeit: Adlerauge
✘ Attacken: Furienschlag, Heuler, Pflücker, Schlagbohrer, Silberblick, Schnabel


Adminstuff
Wenn er nicht angenommen wird, schicke ich ihn persönlich zu euch. ♥


✘ Bei Inaktivität: Aufheben bitte, aber nicht weitergeben.
✘ Charakterperson: by deviantart, sir cupid




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Naoko
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BeitragThema: Re: Boris    Fr Dez 18, 2015 9:19 pm

Whop, whop! Freue mich schon auf ihn bei den Mondlichtschatten \o/
Angenommen~
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Boris
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